Donnerstag, 29. März 2007

Mo'orea - der Abschied

In Mo'orea schwimmen wir durchs kristallklare Wasser zu einem verlassenen Motu.

Wir bekommen Hunger und somit machen wir uns an einer Kokosnuss zu schaffen. Das Hauptproblem an so einer Frucht ist nicht etwa die harte Schale wie man vielleicht vermuten mag sondern die festen widerspenstigen Borsten, die die Kokosnuss noch umgeben. Ansonsten würde ja jede Kokosnuss sofort zerspringen wenn sie von der Palme 10 m herunterdonnert.
Nach ersten verzweifelten Versuchen wollte Martin das Ding mit in unsere Unterkunft nehmen, um es dort von den Haaren zu befreien. Jedoch war mir unklar wie er mit der Nuss die Strecke durchs Wasser nach Mo'orea zurücklegen wollte!? ;-) Vielleicht in der Badehose?
Letztendlich wurden wir doch noch Herr über die Kokosnuss... ;-)
Das Überleben auf einer einsamen Insel wäre somit gesichert!!! ;-)

Samstag, 24. März 2007

Huahine - the savage



Martin fühlt sich sichtlich wohl zwischen all den altbekannten Wohnzimmerpflanzen.
NONI
Auf dem amerikanischen Markt scheint die Wunderfrucht, die auch als Verjüngungsmittel gilt, immer noch reissenden Absatz zu finden. Bei uns in Deutschland ist es wie soviele Modeerscheinungen abgeebt. Obwohl sie, glaube ich, nie wirklich hoch im Kurs lag!?
Fischfang wird hier noch wie zu "Grossmutterszeiten" praktiziert.
Die Steine sind in V-Form gelegt, damit Fische bleiben, wenn das Wasser zurückgeht.
Das Resultat!
Schnorcheln machte in der Lagune von Huahine wieder besonders viel Spass, da die Strömung so stark war, das man über Korallenbänke und unzählbar viele bunte Fische förmlich getrieben wurde ohne nur einmal mit der Flosse zu schlagen. ;-)
Im Hintergrund sieht man die Wellen wie sie am Riff zerschellen.
Wir stehen wieder einmal an der Strasse und brauchen jemanden der uns ein Stück mitnimmt. Pearl hat anscheinend gerade Zeit und macht mit uns gleich eine Inselrundfahrt um Huahine Nui. Als sie uns fragt, ob wir die Blauäugigen Aale sehen wollen, hält Sie im nächsten Dorf an. Nachdem ich mir schon sagen hab' lassen, dass es bei den Tahitians angeblich nicht ungewöhnlich wäre Hunde zu essen, fragte ich sofort, ob sie die quirligen Kerlchen auch verzehren. Pearl schaute mich entsetzt an und erwiderte:
"They're sacred!"


Eine unserer Fortbewegungsmittel
Diese 2 Frauen sind gerade auf der Suche nach Palmwedel, ums Haus zu decken. Sie nehmen uns ein Stück mit.

Auch wieder einmal mit einem SCHULBUS zu fahren ist eine willkommene Abwechslung.
Die Behausungen sind eher spartanisch. Die Menschen auf den polynesischen Inseln scheinen nicht im Überfluss zu leben. Jedoch i. B. auf Autos gemäss der amerikanischen Sitte werden riesige "Bigups" gefahren, obwohl die Fahrbahnen dort nicht breiter sind als unsere Flurbereinigungsstrassen. Darüber hinaus hat z. B. eine Insel wie Maupiti gerade einmal eine "Ringstrasse" von 10 km Länge. Dennoch besitzt fast jeder eines der Vehikel, die man von den Staaten her kennt. Soviel zum Thema Umweltschutz... *grrr*

Mit diesem Frachtschiff geht's über Nacht dann wieder nach Papeeté (Tahiti).
Menschen sind wie Tiere auf dem Deck verstreut. Wir liegen auf unseren Matten und bestaunen den Sternenhimmel, der auf offener See unbestechlich schön wirkt.

Bora Bora - der Cadilac unter den Südseeinseln

Unwissend sitzen wir am Privatstrand des 2. teuersten Hotels auf Bora Bora, dem Bora Bora Hotel. ;-) Nach 1 h Schnorcheln und bunten Fischen hinterhertauchen wurde ich doch etwas müde und brauchte eine Pause. Wir verlassen das warme Nass am nächstgelegenen Strand und machen es uns auf den Strandliegen gemütlich. ;-) Erst später erfahren wir, dass Pierce Brosnan gelegentlich dort absteigt.
Das Unterwasserbild von der grössten Badewanne der Welt ist nicht nur von unheimlich vielen bunten Fischen geprägt (wobei die Butterflyfish meine absoluten Favoriten waren!) sondern auch von einen der Giganten der Meere, den Rays! Stachelrochen sind unheimlich neugierige Gesellen. Und es war wirklich ehrfurchtserregend die Stingrays durchs Wasser schweben zu sehen. Einer hatte sogar einen "Scheibenputzerfisch" an seiner Seite.
Bora Boras Stärke sind nicht etwa schneeweisse Strände sondern die grösste Lagune der Welt. Dennoch haben wir Glück und unsere Unterkunft liegt am einzigen Strand, den Bora Bora bieten kann.

Auf dem Weg zum nahegelegenen Motu, um von Bora Bora nach Huahine zu jetten.