Said goodbye to a part of our home!
Unsere Reise fuehrte uns weiter nach Cochin. Die Stadt ist auf mehrere Inseln verteilt. Fort Cochin erreichten wir mit einer Faehre. Dort kamen wir puenktlich zu einer hinduistischen Ceremonie. Geschmueckte Elephanten liefen dann im Trommelewirbel durch die Stadt. Es wurden Fruechte geweiht und an alle Anwesende verteilt.
Uli und Martina wollten es nun endlich wissen. Wie wuerden sie denn in so einem Saree aussehen? Die Antwort bekommt ihr an dieser Stelle gleich mitgeliefert...
In Indien ist es besser felxieble Reiseplaene zu haben. Wir wollten urspruenglich die Hill-Station Munnar besuchen. Nachdem nicht einmal das Auskunftspersonal am Bus-Stop wusste, ob der Bus fahren wuerde haben wir das Reiseziel nach Kumily verlegt. Die Bergkette der Western Ghats ist reich an Natur. Wir haben einen Wildlife Sanctury Park besichtigt. Die Baeume sind gewaltig und die Pilze wachsen aehnlich wie im Allgaeu.
Elefantenscheisse scheint jedenfalls naehrstoffhaltiger zu sein als die von Kuehen.
Die indischen Plakatentferner scheinen ihren Job zum Fressen gern zu haben. Wo es unsereins beim Anblick des Plakates schon uebel wird, lecken die ganz munter darauf los.
Man mag sich vielleicht nicht vorstellen, dass in Kumily oefters das Wort "kalt" fiel, obwohl es nur auf 1200m hoehe liegt, gab es morgens sogar eine kalte Dusche!!! ...welche wir bisher im restlichen Indien vermissten.
(posted by Martin)
Wir haben die Zeit mit Uli & Alex sehr genossen. Frueh morgens um 5.45 hiess es dann leider Abschied nehmen.
Danke, dass Euch kein Weg zu weit ist!!
Seitdem warten wir eigentlich auf unseren naechsten Besuch. :-)
Anmeldung unter Martins-Home@gmx.de
ON THE ROAD
Von Kerala ging's ueber einen Pass nach Tamil Nadu. Martin kam bei der Serpentinen-Fahrt ganz besonders ins Schwitzen, da der Busfahrer immer viel zu spaet das Kurbeln anfing, obwohl die alte "Klapperkiste" nicht einmal eine Servolenkung hatte. Das Einzige was mich Vertrauen gewinnen liess zumindest in den Fahrer, waren die prominenten Unterarmmuskeln, die bei jeder Kehre foermlich hervorsprangen.
Nach 4 h erreichten wir Madurai um den den Sri
Meenakshi Tempel zu besichtigen. Taeglich suchen 10.000 Touristen und Hindus die Pilgerstaette auf. Das Einzigartige an diesem Tempel sind die 4 Tuerme welche bis zu 50 m hoch sind. Besonders auffaellig wirken diese durch die farbenfrohe Pracht der Figuren welche
die Vielfalt der ca. 43 Mio Hindu-Goetter darstellen!
Einer der Tuerme war einmal fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich, aber nachdem sich waehrend der Kastenzeit immer wieder ungluecklich Verliebte in die Tiefe stuerzten, haben heute nur noch Priester das Privileg den Ausblick zu geniessen.
Nach 5 Wochen Indien ist es nichts mehr Aussergewoehnliches Ochsenkarren; Frauen, die am Fluss Waesche waschen indem zur gleichen Zeit Kinder und Urvieh baden; (Fahrrad-)Rickschas; Arbeiterelefanten;... zu begegnen. Aber dennoch ist es immer wieder amuesant Einblicke in den indischen Alltag zu bekommen wie in diese inische Kueche...
... oder diese Moebelspedition.
Nach Madurai ging's am gleichen Tag weiter nach Trichy. Als wir in den Bus einstiegen, ahnten wir noch nichts, was uns innerhalb der 3 h erwarten wuerde. Normalerweise suchten wir uns immer einen Platz in den vordersten Reihen um unser Gepaeck besser verstauen zu koennen. An diesem Tag blieb uns keine Wahl, und wir mussten die hinterste Sitzbank nehmen. Als nach einer Weile der Himmel Wolken verhangen war, und es zu regnen begann, merkten wir erst, dass der Bus keine Tueren hat. Somit sassen wir mit meiner Regenjacke zugedeckt, um das Schlimmste abzuwehren. Trotzdem fand ich die ganze Situation recht amuesant... ;-)
Tiruchirappalli (Trichy) glaenzt mit 2 aussergewoehnlichen Tempeln. Den Rock Fort Tempel zu erklimmen ueber 437 Stufen, welche in den Fels geschlagen sind, machte besonders viel Spass. Auf 83 m Hoehe hatte man auch einen wunderschoenen Ausblick ueber die Stadt.
Nachts gab es eine rasante und unermuedliche Fahrt mit dem Semisleeper-Bus nach Zentral Karnataka. Ich weiss nicht mehr wie oft es mich aus dem Sitz gehoben hat. Jedesmal wenn der Bus (offenbar ohne Federung!) ueber einen Speedbraker fuhr, hob der komplette Koerper vom Sitz ab und eine unsanfte Landung folgte...
Nach 14 h erreichten wir die sogenannte "Gartenstadt". Nachdem alle Hotels ausgebucht waren, die wir per Pedes angesteuert hatten, buchten wir sogleich die Weiterfahrt fuer kommende Nacht. In den 15 h schliefen wir im Botanischen Garten (das ist wohl auch das einzige was einem in BANGALORE an eine Gartenstadt erinnert!) und schlenderten auf der MG(Mahatma Gandhi)-Road, welche sehr amerikanisch angehaucht ist. Bei einem klassisch europaeischen Eiskaffee sitzend fing eine junge Frau im Sahree aufreizend das Tanzen an. Bei der Zurueckhaltung der indischen Frauen erschien es uns sehr ungewoehnlich. Nachdem Sie Ihre Vorstellung beendet hatte, kam Sie geradewegs auf uns zu. Vor lauter Schock bei dem Anblick einer "Transe" waren wir nicht einmal im Stande einen Rupee aus der Tasche zu ziehen.

Nach 8 h Durchschuetteln im Nachtbus erreichten wir das magische Dorf Hampi. Es ist beruechtigt fuer seine zig Tempelruinen aus dem 13. Jahrhundert. Mit 500.000 Menschen war Hampi frueher einmal eines der groessten
Hindu
Empirums Indiens. Wir verbrachten 1 Tag mit dem Besichtigen von Lotus Mahal, Elephant Stable,... per Mountain-Bike ohne Gangschaltung. Wir sassen gerade erst eine 1/2 h im Sattel und machten uns schon Gedanken wie unser Fortbewegungsmittel in Ex-Burma aussehen koennte... ;-)
Was uns aber wirklich ein Raetsel aufgab, waren die unzaehligen Berge best
ehend aus riessigen
Felsbrocken, die aufeinander "gestabelt" waren. Nicht einmal die Einheimischen wussten eine plausible Erklaerung dafuer. Uns faszinierte die mystische Landschaft so sehr, dass wir viel Zeit damit verbrachten ma
nch ausbalancierte Steinbrocken zu bewundern.
Was man bei uns am Bodensee von "Menschenhand gemacht" im Kleinvormat begutachten konnte, gab es hier wie von "Gotteshand gemacht".

1 Comments:
Kick ass sarees ;) !!
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