Dienstag, 11. April 2006

Uli & Alex




Einsam und eigentlich fast verlassen, wenn Uli & Alex nicht gekommen waeren, erlebten wir wunderschoene Strandtage im Sueden von Goa am Patnem-Beach! Wir hausten in Bambus-Huetten und hatten den Strand direkt vor der Tuer. Man mag es nicht fuer moeglich halten, aber wir hatten anscheinend nichts Besseres zu tun als am 1. Tag 6 Std. Canaster zu spielen sowie Sand & Meer zu geniessen.









Unterwuerfig zeigten sich die Wild-Hunde, wenn es ums Futter ging, ansonsten hatten sie aber die Herrschaft vom Strand, was sich durch gelegentliche Fights der Gangs bermerkbar machte.





Fischfang ist in dieser Region eine richtig grosse Sache. Erst rudert jemand mit dem Boot hinaus und legt ein ca. 100 m grosses Netz aus. Nach ein paar Std. sind ca. 40 Mann damit beschaeftigt das Netz wieder einzuziehen. Der Fang ist jedoch sehr spaerlich. Vielleicht gerade einmal 10 Fische waren zum filetieren. Die restlichen ca. 150 kg waren kleine Silberfische. Ein wirklich muehsames Unterfangen, aber schoen anzuschauen! :-)






Alex fiel es, glaube ich, am Schwersten den entspannten Tagen in unsrer Bucht den Ruecken zu kehren. Schliesslich wartete THE REAL INDIA auf uns, nachdem Goa eigentlich nur die abgespecke Light-Version ist.
Die Fahrt startete auf der Ladebritsche eines Mini-Transporters. Gut durchgeschuettelt ging es weiter mit einem Sleeper-Nightbus, der seinem Namen so gar nicht gerecht wurde. Am naechsten Morgen setzten wir die Fahrt mit einem Local-Train fort. Nach 24 Std. kamen wir endlich an unserem Zielort Alleppey in Kerala (Sued-Indien) an. (ca. 700 km)

Martin war ziemlich baff, als er beim Fruehstueck am naechsten Morgen sein "Paper Dosa" bekam. Wie der Name es schon sagt, ist es ein papierduenn-kross gebackener Pfannkuchen mit verschiedenen Dipsaucen.