Donnerstag, 25. Mai 2006

...ein bisschen Bergluft schnuppern...

So, jetzt haben wir genug vom indischen Flachland gesehen. Also erstmal ab in die Berge. Die erste Anlaufstation ist Manali auf 2000m Hoehe. Die Fahrt mit dem Nachtbus war so richtig uebel. Erst musste ich mich 2 Std lang konzen- trieren, dass ich mich nicht uebergeben muss, an- schliessend gelang diese Koerper- beherschung einem in der Reihe neben uns nicht mehr. Danach bekam einer einen epi- leptischen Anfall und der Bus musste ins Krankenhaus fahren. Zur Abwechslung musste sich dann der Inder hinter und eine Frau vor uns noch uebergeben. Aber auch so eine Busfahrt hat irgendwann ein Ende. Und so erreichten wir Manali. Vollgestopft mit Touristen ist das Flair von Indien verloren gegangen. Optimal zum Leute kennenlernen und Relaxen aber auch zum Wandern.


Der ehemals tibetische Ort zog auch Martina zum "Way of Praying"...


Gateway to the Gods of Himalaya


In Haridwar lassen sich unzaehlig viele Hindu-Pilger an den Har-ki-Pairi Ghat ein reinigendes Bad im Ganges nicht entgehen. Inwiefern es sich reinigend auswirkt, war und ist uns nach wie vor unklar, da das Wasser abgefuellt in Flaschen und Kanistern eher an einen aufgebruehten Kaffee erinnert. Nichtsdestotrotz liess sich Martin dazu hinreissen... zumindest seinen grossen Zeh zu heiligen.


Auf einer indischen "Kerwa" werden die Karussells "hand- betrieben", wenn sie nicht lautsurrend von Diesel- motoren angetrieben werden.

Was einen hier vielleicht eher an eine Geisterbahn bzw. Freizeitpark erinnert, sind die Eingaenge zu Tempel und Ashrams.















Wir liessen uns dennoch nicht beirren und hielten weiterhin unser Ziel im Auge: Rueckzug von den lauten, menschenueberfuellten Strassen Indiens.

Ashram Gayatri Teerth SHANTIKUNJ
Die Nacht war um 3.30 Uhr vorbei. Bereits um 4 Uhr standen wir bei der Morgenandacht... und um 6 Uhr befanden wir uns auf unserem morgendlichen Run zur Universtitaet um den Yogakurs nicht zu verpassen. Danach hiess es sich staerken, u. z. wurde das Essen auf dem Boden im Schneidersitz mit den Fingern eingenommen.
Fuer weitere Infos geh' auf www.awgp.org !
















Taj Mahal in Agra

Da wir nun schon die Hitze aus der Wueste in Rajastan gewoehnt waren, haengten wir gleich noch einen Besuch des Taj Mahals dran. Dieses Grab ist wahrscheinlich das groesste der Welt. Aber unter meinem Einfluss schrumpfte es ordentlich zusammen. Jedoch hatte ich bei den 48 Grad ganz schoen Probleme mit meinem Kreislauf. Nach einer Weile habe ich nicht einmal mehr richtig scharf gesehen. Zum Glueck haben wir ja die Fotos.

Udaipur

IF, LIKE A MAD DOG, YOU ARE TRAVELLING THROUGH RAJASTHAN IN SUMMER... (wrote Lonely Planet)
Die 46 Grad und der Charme Udaipurs liessen uns dahin schmelzen. Lonely Planet behauptet, dass Udaipur, welches von den Indern auch liebevoll als "Venice" bezeichnet wird, die romatischste Stadt im Wuestenstaat Rajasthan ist. Wir behaupten es ist die schoenste Indiens! ;-)
(Andi, Du wirst es bestimmt wissen, und alle anderen James Bond Fans auch, Udaipur stellte die Kulisse fuer den Film "Octopussy".)