Sonntag, 2. Juli 2006

Nako on the Hindustan-Tibetian Highway

Von Chitkul ging's ersteinmal wieder ueber die altbekannte Strecke zurueck nach Rekong Peo. Von dort aus nahmen wir den Bus nach Nako. Wir waren ziemlich ueberrascht als uns jemand beim Einsteigen in den Bus zurief: "I know you..."! Das war der Beginn einer "Reisefreundschaft". Wir hatten die gleichen Reiseziele im Kinnaur- u. Spiti-Valley, so dass wir seid dem Tag miteinander umherziehen. Florian kommt aus der Naehe von Heidelberg und wohnt schon seid 3 Jahren in Bombay, um neben Konzerten auch fuer Bollywood zu fiedeln.

Nako lag direkt an der ehemaligen Hindustanisch-Tibetischen Handelsroute, welche Kinnaur mit Spiti verbindet. Heute wird diese Strecke auch der "Hindustan-Tibetian HIGHWAY" genannt.

Wir machten am darauf- folgenden Tag einen Trek ins naechst- gelegene Dorf Tashigang. Nach 14 km als sich auch der Himmel zuzog und dicke schwarze Schnee-/Regenwolken aufzogen, erreichten wir das kleine verschlafene Dorf. Gluecklicher- weise erbarmte sich die Familie bei der wir anfragten, ob wir nicht eine Nacht bleiben koennten. Es gab "Zampa" (geroestete Gerste, die jeder nach Belieben in gesuessten Schwarztee untermischen konnte) und abends Spinatgemuese mit Chappatthi. Freundlicherweise ueberliess die Familie uns eines Ihrer 2 Schlafgemaecher, in dieses wir uns dann zurueckzogen, als sie mit dem offenen Ofen / Feuer die Kueche (Aufenthaltsraum) vernebelten.






Am naechsten Morgen war von der drama- tischen Wetterfront nichts mehr zu sehen, und wir nahmen gut gelaunt den Weg ins Tal um nach dem Abstieg den Bus zurueck- zunehmen.

Jedoch ziehte es sich laenger hin als erwartet. Auch der Fluss musste noch ueberquert werden mit einer "Cable-Bahn", so dass wir an der jeweiligen Kreuzung, an dem wir den Bus abfangen wollten, zu spaet waren. Es sollte kein Bus mehr an diesem Tag durchkommen, deswegen waren wir ziemlich erleichtert als wir wenige Minuten spaeter einen Jeep stoppen konnten, und der Fahrer uns bereitwillig auf der Ladeflaeche mitfahren liess.
Unser Abenteuer dauerte keine 10 min, und schon erreichten wir saemtliche Fahrzeuge stehend eingeschlossen unser Bus, da ein LKW wieder einmal nicht von der Stelle kam.




Wir schnappten unsere Rucksaecke und verstauten sie auf dem Dach des Buses.