Samstag, 19. August 2006

You are not landed!

> You're not landed!
> WHAt? - We're still in the air?

In Brisbane am Flughafen wurde uns ersteinmal klargemacht, dass wir nicht gelandet sind.
Wir hatten schon den Stempel "Australien" im Reisepass und wurden herausgefischt als wir im Inbegriff waren den Flughafen zu verlassen, um Frischluft zu schnappen.

> Where's your luggage?
> In the airplane I hope so!

Nachdem wir kein Gepaeck bei uns hatten, stachen wir einem von der Security ins Auge. Obwohl wir uns extra in Singapur erkundigt hatten, ob unser Gepaeck in den Flieger nach Cairns umgeladen werden wuerde, bekamen wir trotzdem in Brisbane die Anweisung unsere Rucksaecke zu schnappen und in den Domestic Airport ueberzuwechseln. Aber unser Gepaeck bafandt sich nicht auf den Laufbaendern.
Nachdem wir die Falschauskunft des Aussies klaeren konnten, wurde uns mehr oder weniger vermittelt, dass wir uns in einer "Grauzone" befinden, und es uns nicht gestattet waere den Flughafen zu verlassen. Unser Stempel wurde als "stamped in error" markiert, und schon befanden wir uns auf dem Weg zum Transit-Gate. Somit mussten wir uns gedulden um Wetterlage,... zu checken!

> Now you're completely safe!!!

Die Landung in Cairns zog sich ziemlich in die Laenge. Nachdem es bei dem 2 1/2 h Flug von Brisbane nach Cairns ziemlich windete, ging es sogleich nach dem Start wieder ordentlich herunter und wir flogen nur auf 7000 m Hoehe. Dementsprechend unruhig war der Flug aufgrund der unstetigen Wetterverhaeltnisse. Jedoch wurde uns ein wunderschoener Ausblick auf die Whitsunday Islands, Great Barrier Reef,... beschert. (Uli, Du kannst Dich echt freuen!)
Es gab verdammt viele nervoese Anweisungen von den Piloten waehrend des Fluges, dass selbst Martin froh war, als der Vogel endlich sicher auf der Erde aufsetzte. Als der Pilot nach der Landung noch erwaehnte, dass wir jetzt total sicher waeren, fragten wir uns, was wir wohl zuvor waren!?

Endlich in Cairns angekommen kontrollierten sogar Waermebildkameras, ob jemand Fieber hat. Den Test hatten wir bestanden! Jedoch sah es am Zoll fuer uns nicht so gut aus. Wir wurden herausgepickt und die Australier wurden fuendig. Die Jonglierbaelle haetten mir echt zum Verhaengnis werden koennen. Es werden ziemlich hohe Strafen verhaengt, wenn man Dinge, die eigentlich nicht erlaubt oder eben nicht declared sind, einfuehrt. Und nachdem ich nicht mehr daran dachte, dass es ja Bean-Bags sind, wurden die natuerlich sofort beschlagnahmt. Zum Glueck liessen sie Gnade walten,...
Martin hatte seine Schuhe Tage zuvor noch gruendlich geschrubbt, da es ebenso verboten ist, Erde nach Australien einzufuehren. Gluecklicherweise wurden SEINE Schuhsohlen gecheckt. *Puuh* Die Huerde haetten wir also geschafft.

NUN FAENGT DER URLAUB ERST RICHTIG AN... *smile*

Singapore - Sentosa


Whatever you do, don't drop your chewing gum!
In Singapur werden ziemlich hohe Strafen verhaengt, wenn man Kaugummi auf die Strasse spuckt. Aus diesem Grund ist es verboten Kaugummi ueberhaupt einzufuehren. Diese Stadt, die sogar in den Stadtbussen TVs hat, fuehrt noch Pruegelstrafen fuer Maenner durch, die sich nicht an die Gesetze halten. Unglaublich!

SENTOSA

Sentosa ist die perfekt ANGELEGTE Insel fuer den gestressten Singapurianer. Damit man vom Strand aus nicht gleich auf die grossen Frachtschiffe blicken muss, wurden extra kleine Inseln errichtet, die den Blick auf das geschaeftige Meer abfangen.


Sonntag, 13. August 2006

I - LOVE - MALAYSIA


Martin zog nichtsahnend genuesslich am Strohhalm von seiner Sprite, als aufeinmal ein Mikrofon vor seiner Nase klebte... er wurde gefragt von welchem Land er waere, und wenig spaeter wurde er aufgefordert folgende Worte nachzusprechen. Demnach bruellte Martin voller Hingabe ins Mikro: I - LOVE - MALAYSIA ! ! !
Wir waren zurueck im Stadtleben... dieses Mal hiess es Kuala Lumpur.
Wie so oft landeten wir durch Zufall auf einem Open-Air-Festival. Das besondere in Malaysien sind die vielen unterschiedlichen Kulturen, die in diesem Land aufeinandertreffen. Infolgedessen waren ausser traditionellen malaysischen Tanzauffuehrungen auch Darbietungen von inidschen Kuenstlern und den chinesischen Liondancern. Ausserdem wurde ordentlich eingeheitzt von verschiedenen Bands.
Mit Blick auf die Twintowers von KL, welche die 2. groessten auf der Welt sind.

...entrapped in paradise

PERHENTIAN ISLANDS
Es gibt zu den Fotos von den Inseln an der Ostkueste Malaysiens nicht viel hinzuzufuegen, ausser, dass uns der Abschied von den Perhentian Islands echt schwer viel.

Martin lernte die Liebe zum Wasser kennen und versuchte sogar Haie aufzuspueren. Naja, nicht besonders beeindruckend, wenn man weiss, dass die Reeftip-Haie harmlos sind (zumindest fuer uns Menschen) bzw. sich bisher noch nicht sonderlich fuer uns interessierten. Aber dafuer gab es andere Meeresbewohner die aeusserst neugierig waren und reges Interesse an uns zeigten. Ich glaube wir haetten im Ocean World in Bangkok (groesstes "Aquarium" von Suedostasien) besser aufpassen sollen, dann koennten wir jetzt die bunten Zeitgenossen auch beim Namen nennen. Auf jeden Fall machte es uns beiden Riesenspass Schildkroeten, Anemonenfische,... im kristallklaren Wasser hinterherzutauchen.

Cameron Highlands

GOLF
Nicht nur die heissen Temperaturen trieben uns auf 1500m Hoehe in die Cameron Highlands auch das Wissen, dass man dort OHNE PLATZREIFE Baelle schlagen kann. Ein Golf Course mit 18 Loechern liess uns ordentlich schwitzen. Wir haetten nicht gedacht dass Golf spielen so anstregend sein kann. Nachdem wir 8 h unser Bestes gaben, stellte sich bei Martin heraus, dass er ein Handicap von 116 hat. Ueber meines sprechen wir jetzt besser nicht... :-)
Am naechsten Tag forderte uns der Jungle Walk...

Penang Island - FOOD HEAVEN

Penang Island (Westkueste) wird mit dem Festland ueber eine 13 km lange Bruecke verbunden und ist die groesste Insel Malaysiens. Penang gilt in Malaysien auch als Food Heaven, da die Stadt und der Gurney Drive (Stadtbezirk) fuer das ueberaus gute Essen bekannt sind.
Darueber hinaus kann man sich natuerlich zwischen dem Schlemmen auch kulturell die Fuesse vertreten. Der groesste und schoenste buddhistische Tempel Suedostasiens befindet sich auch auf der Insel. Selbst nach dem Sightseeing von hindhuistischen Tempeln in Indien konnte uns dieser Tempel noch einmal in seinen Bann ziehen.

LITTLE INDIA

A propos hindhuistisch... kaum angekommen in Penang wunderte sich unsereins wieso die ganzen Malaysier wie Inder aussehen bzw. wieso die ganzen Inder in Malaysien Urlaub machen.
Am naechsten Tag erfuhren wir, dass Ende des 18. Jahrhunderts etliche indische Gefangene von britischen Kolonien nach Malaysien (welches 2007 50 Jahre Nationhood feiert!) zum Arbeiten
verschifft wurden. Vielleicht war uns auch deswegen Malaysien auf Anhieb aeusserst symphatisch. Aber nicht nur Little India kann man hier wiederfinden auch Stadtteile in denen hauptsaechlich nur Chinesen ansaessig sind.

Yellow

...and all were yellow...
Wenn man in Bangkok ankommt, mag man sich vielleicht wundern, dass fast jeder 2. Thai ein LEUCHTEND GELBES T-Shirt traegt. Darueber hinaus kann man diese auch an jeder Strassenecke erwerben. Die Thais hegen eine tiefe Liebe zu Ihren Koenig, der an einem Montag geboren wurde. Und nachdem die Farbe gelb fuer Montag steht, wird eben zur Ehre des Koenigs knall-gelb getragen. Aus diesem Grund werden keine Witze ueber den Koenig geduldet.

Umso verwunderlicher war es dann als wir in Phuket Town im Crystal Guest House eincheckten. Manchen wird wahrscheinlich auf dem 1. Blick gar nichts auffallen!?

Nachdem ich auch an einem Montag geboren wurde und dazu auch noch in Rothenburg ob der Tauber, ehrte es mich zu sehen, dass der Koenig in Postergroesse durch ein Kalenderbild von einer Strassenecke von Rothenburg verdeckt wurde. Ich konnte es gar nicht glauben. Hab' mich natuerlich riessig gefreut ein Stueck Heimat zu sehen...