Sonntag, 29. Oktober 2006

Le Sprinter

Noosa Heads
He wears green underwear! THE MAN IN GREEN! Robbie McEwen! Probably the best bikerider that Australia has ever had. ROBBIE!!!

Hey, hey, hey, wen haben wir denn da? Schaetzt doch einfach mal!

Surfing Australia

Noosa Main Beach
Am einen Tag hatten die Bodyboards Grosseinsatz, und gerade einen Tag spaeter standen wir auf Surfboards. Wir lernten am Vorabend Kingy (Surflehrer) kennen. Er machte uns das Angebot, dass er uns 2 h fuer 35 Dollar geben wuerde. Wir sagten sogleich zu, da wir wussten, dass man normalerweise in einer Gruppe von 10 - 12 Schuelern in Noosa lernt und dafuer 70 Dollar berappen muss. Somit hatten wir auch noch unseren Privatlehrer. Der Erfolg war gesichert. ;-)
Und noch 1 Tag spaeter waren wir nicht mehr zu zweit in unserem Van, da unser neuer Wohnungsgenosse, u.z. das VUDU-Surfboard schliesslich auch einen Anspruch auf indoor-sleeping hat.

Montag, 23. Oktober 2006

my passion

Pomona-Mt. Cooroora-Noosa Heads-Sunshine Beach
Sunshine Beach on the Sunshine Coast

Ich weiss es koennte nicht besser sein.

Heute packen wir die Bodyboards aus und dann gibt's keinen Halt mehr!

10 days no speaking

Pomona

Um mal wieder in einem Bett zu schlafen und ne warme Dusche zu haben, fuhren wir ins Vipassana Meditationscenter. ;-)

QUATSCH!!!

Wenn man mal 3 Monate in Indien war, wird man einfach von dessen Kultur angesteckt und versucht das ein oder andere in sein Leben mit einzubauen. Das Vipassana gibt es auf der ganzen Welt und wir wollten es eigentllich schon in Indien besuchen. Da es dort aber total ueberfuellt war machen wir das jetzt in Australien.
Die Meditationstechnik stammt von Buddha. Um diese zu lernen besucht man einen 10-taegigen Kurs mit strengen Regeln. Man darf keinen Kontakt zu anderen Personen haben. Weder verbal, noch physisch oder gestisch ist eine Verstaendigung erlaubt. Dann muss man jeden Tag um 4 Uhr morgens aufstehen, insgesamt ca. 11 Std. meditieren und bekommt abends ausser einem Apfel und einer Orange nichts zu essen. Dabei erlernt man seinen Koerper zu scannen, Empfindungen intensiv zu spueren und NICHT darauf zu reagieren. Irgendwann tauchen diese dann mit Emotionen zusammen auf und die Vergangenheit bzw. Spannungen werden verarbeitet. Oder so aehnlich.
Eine sehr interessante Erfahrung!
Wenn man wieder zu Reden beginnt, spuert man wie weit weg man, durch den Kontakt mit anderen Menschen, von seinem "Inneren Ich" ganz schnell wieder ist.

Und als sensiblere Person kommt man den Kaenghuruhs viel naeher.

by Martin

! J O E Y !

Canoe Point-Tannum Sands-Joseph Bank Nationalpark-Miriam Vale-Agnus Water-Town 1770-Bundaberg-Maryborough-GympieIst das nicht wunderschoen...
...einfach suess...
...wer moechte da nicht mal gerne mithopsen?

Die Picknickarea's in Australien sin immer an den schoensten Plaetzen, fuer Jeden frei und oft auch mit elektrischen Barbeque-Grill. Es gibt sehr oft vernuenftige oeffentliche Toiletten und nicht zu selten auch mit Dusche. Ein klasse Service fuer uns Traveller!

Captain Cook war der erste Europaeer, der Australien entdeckte. Im Jahre 1870 erreichte er diese Felsen, musste aber um an Land zu gehen in die Bucht nebenan fahren.

Wild West - Goldmine

Eugnella-Sarina/Armstrong Beach-Clairview-St. Lawrence-Yeppon-Rockhampton-Mount Morgan-Mt. Scoria-Gladstone
Hmm, ich haette schon einmal den Spaten in die Hand genommen und nach Gold gegraben. ;-) Ich weiss so einfach ist das auch nicht. Mount Morgan erlebte Anfang des 19. Jahrhunderts einen wahren Goldrausch. In den 80er Jahren wurde noch einmal abgetragen. Und jetzt verhandelt wieder eine Firma mit der Regierung i. B. auf eine erneute Abtragung, da mindestens noch 40 000 kg sich in der Mine versteckt halten.
Oftmals hat man das Gefuehl in Australien, dass die Zeit stehen geblieben ist, und man fuehlt sich wie in den Wildwestfilmen.
Mount Morgan

Wir gehen in Rockhampton ins Pub, sieht eher aus wie ein Saloon, und fragen nach dem Bullriding. Die Jungs sitzen an der Bar mit Cowboyhueten, und Du denkst, dass Du erst 10 Whiskeyglaeser vom Regal schiessen musst, um dann ueberhaupt nen Drink bestellen zu duerfen.

Airlie Beach - Going fishing

Comway National Park-Coral Beach-Airlie BeachBlick auf die Whitsundays
Am Coral Beach sitzen wir einsam zweisam am Strand auf (wie's der Name schon sagt!)Korallen. Dort lernen wir dann Paulo, Peter & Miststick (Hund) kennen. Sie nehmen uns ueber Klippen mit zum naechstabgelegenen Strand. Wir gehen mit zum Fischen. Die Meeeresbewohner, die dann am Angelhaken haengen, sind eigentlich viel zu Schade zum Essen. Alles tropische Fische die aufgrund der Farbenvielfalt eher an einen Regenbogen erinnern als an einen Fisch. Ich bin unbeschreiblich erleichtert, dass Peter die Fische zu klein sind, und er sie jedes Mal wieder freigibt. Schliesslich werden dann beim BBQ am Strand nur Wuerstchen gegrillt.
Unbemerkt kam in der Zwischenzeit die Flut und als wir uns auf dem Rueckweg machten, mussten wir den Felsen ganz hinaufklettern, da wir ansonsten keine Chance gehabt haetten trockenen Fusses wieder aurueckzugelangen (Ihr erinnert Euch an die erwaehnten Box Jellyfishes). Infolgedessen folgte ein Bushwalk bis wir endlich wieder den Coral Beach erreichten.
Nach einer durchgefeierten Nacht mit den Jungs wollten wir am naechsten Tag eigentlich weiter nach Mackay. Uli konnte es in letzter Minute noch verhindern. Und wir blieben einen weiteren Tag in touristy Airlie, um Uli zu treffen.
Es tat gut, wieder einmal ein bekanntes Gesicht zu sehen. Uli reist fuer 5 (?) Monate durch Australien, N.Z.,...(?)! Ihre Freudnin Susi ist fuer 3 Wo. mit von der Partie.
Wir sitzen abends in Ihren Backpacker und geniessen Mud-Cake als GANZ PLOETZLICH ein 20jaehriger von einer Clique wilder Jungs etliche Male NACKT um unseren Tisch seine Runden dreht. Die anderen fanden die ganze Aktion nur peinlich, wobei ich vor lauter Lachen gar nicht wirklich entruestet sein konnte. ;-)
Es dauerte nicht lange und der Flitzer kam ein 2. mal vorbei. Und letztendlich wurden wir durch einen Wasserschlauch, der direkt auf uns gerichtet war, von unserem Platz vertrieben. Und schon ziehte sich der naechste aus. Ich dachte an Iren oder Englaender. Jedoch stellte sich heraus, dass die Horde der australischen Rugby League angehoert. Ja, ja, von den Rugby / Football-Spielern hoert man ja die feinsten Geschichten. ;-)

our kitchen - our home

Bowen-Rosebay-Prosperine Lake-Comway Beach
Das sind welche unserer vielen Kuechen. Kein Bild, kein Poster, alles echt...



Solch ein Fruehstueck sollte niemals enden...

...und das Dinner am Besten auch nicht...



...hoffentlich werde ich da nicht fett!!

Da wir aber einen sehr grossen Garten haben, mit Bergen und Waeldern, Parks und Seeen bekomme ich natuerlich genuegend Auslauf, was mich bestimmt jung und schlank haelt!! In unserer Badewanne ist reichlich Platz, nur mit dem Warmwasser klappt es nicht so richtig.

Der Blick von unserem Hausberg in Richtung Whitsunday Islands zeigt nur einen kleinen Teil unseres Hinterhofs und Badewanne...

"Wir sind zu Hause in der Welt" so fuehlt es sich an in einem Van zu reisen.

Ein klasse Gefuehl!!

by Martin

Checking out Queensland's backyard

Charters Towers-Ayr
Charters Towers hat eine Geschichte voller Gold. Aber das war einmal. Heute glaenzt es mit alten Gebaeuden, die noch richtig gut in Schuss sind. Wir bekamen den Tip, dass man auf dem Berg nebenan viele Kaenguruhs zu sehen bekommen soll. Aber ausser dieser halbrasierten Kreatur aus der Schoepfung der rauchenden Sandalen haben wir dort nichts zu sehen bekommen.

by Martin

Backpack the Outback

Ravenshoe-Gordonvale
Jeder Australientourist moechte natuerlich mal ins Outback. Wir ueberlegten uns von Cairns nach Darwin zu fahren und weiter nach Perth. Das sind ca. 7000 km und bestimmt genuegend Outbackerfahrung. Zur Vorbereitung stopften wir den ganzen Van voller Lebensmittel und Wasser, bis jede Ritze gefuellt war. Dann los auf den Weg Richtung Gulf Savannah...
Im letzten Dorf entmutigten uns andere Traveller von unserem Vorhaben und wir beschlossen erstmal nur bis Darwin zu fahren. Das sind nur 3000 km. Hoch motiviert ging es auf den breiten Highway der Gulf Savannah, der nach ein paar Kilometer nur noch halb asphaltiert ist. Wir genossen den Blick auf die breite Strasse, die immer schmaler wurde und gruenen Baeume, die immer kahler wurden. Wir genossen und genossen einfach wunderschoen. Die kommende Woche werden wir nichts anderes sehen...
...einfach wunderschoen...
WAS??? Nur diese Landschaft? Eine Woche lang? Warum bleiben wir dann nicht einfach 1 Woche hier stehen und drehen uns im Kreis? Das ist das gleiche!
Mit diesen Gedanken kamen wir zur Abzweigung an der es wieder zur Ostkueste Australiens zurueckgeht und Martina riss im letzten Moment noch das Lenkrad auf den Pfad der Befreiung dieser Landschaft in Richtung Strand, Meer, Menschen und Spass!
Bessr haet i's au it mache` kinne!



Wir waren 3 Tage im Outback bzw in unserem Van im Outback, weil ausser fahren, fahren, fahren; kann man da nicht wirklich was machen. Wir uebernachteten in einem Dorf, das mit 200km Abstand zum naechsten Dorf irgendwie einsam wirkt.

Aber die Australier lieben ihre Trucks. Wenn einem diese im Outback entgegen kommen legt man am besten ein Vollbremsung hin und fahrt neben die Strasse, dass diese passieren koennen. Die haben dann bis zu 4 Anhaenger und fahren mit 100km/h ueber den 3-4 Meter breiten Asphalt. der letzte Anhaenger schwanzt ueber die Strassse hinaus.
Damit die Australier beim Umziehen nicht die Schraenke und Moebel ausraeumen mussen, bestellt man eben mal 2 Trucks und nimmt das ganze Haus mit. Tueren und Regale bleiben tatsaechlich drin.
by Martin

Playing drive & seek in Atherton Tablelands

Heberton-Malanda-Yungaburra-Tinnaburra Lake-Gillies Range-Babinda-Flying Fishing Point-Innisfail-Milla Milla-Ravenshoe

Vom Stockcar-Race fuhren wir am gleichen Tag weiter nach Malanda. Es folgte ein Besuch im aeltesten Kinos Australiens, u. z. im Majestic Theatre. Der neuseelaendische Film "Sione's Wedding" war eigentlich Nebensache. Wir lagen in Strandliegen, und ich hatte wahrscheinlich noch nie einen solch entspannten Kinobesuch erlebt.

Curtain Fig Tree

Selbst in der Flora macht der eine den anderen "kalt", man mag es nicht glauben. Dieser "Vorhang-Baum" hat als ein kleiner Samen angefangen und sich beim eigentlichen "Wirts-baum" eingenistet. Nachdem der Fig Tree auf Kosten des eigentlichen Baumes lebt, wird dieser immer schwaecher und schliesslich geht dieser aufgrundessen zugrunde.

Am naechsten Tag machten wir aufgrund der alten Bauten aus aus dem 19. Jahrhun- derts in Yungaburra eine Reise in die Vergangen- heit.
Und beendeten den Tag mit einem traumhaften Sonnen- untergang am Tinaburra Lake.

Unser Van


Milla Milla Falls

Millstream Falls (breitester Wasserfall Ozs)

DUELL IN DIRT / Auto-Wreckers

Heberton-Mt. Hypipamee Nationalpark-Malanda
In Australien kommt ein Auto wahrscheinlich erst dann auf den Schrottplatz, wenn es mal ein Stockcarrennen bestanden hat. Jedenfalls gibt es oefters so kleine Heizfestivals, bei denen eigntlich gar keine Zuschauer sind. Ein paar Freunde und die Familie und das wars schon. Aber die Leute haben einfach spass am Crashen. Kaum zu glauben, dass die alten Schrottmuehlen noch funktionieren. Wenn sie den Motor starten droehnt und knallt es kilometerweit. Die meisten Autos scheiden irgendwann im Laufe des Tages aus. Motorschaden, abgebrochene Raeder, Totalschaden!

Nur ein paar Minuten weiter relaxten wir mitten in der Natur. Weit und breit kein Haus, kein Fahrzeug, keine Menschenseele und wunderschoene Landschaft...
Voellige Ruhe mit etwas Vogelgesang. Und das ist wirklich ein Gesang. Es gibt hier ein paar Voegel, die richtige Melodien pfeifen. Man kann es sich nicht vorstellen, wenn man es nicht gehoert hat.
Ich gewoehnte mich sehr schnell an die Weite, Einsamkeit und Leere des Landes. Als wir in Staedte mit 500 Einwohnern kamen ( die Australier nennen das tatsaechlich Stadt) hat mich das schon aus der Bahn geworfen.

by Martin

COFFEE WORKS

Cairns-Granite Gorge-Mareeba-Atherton
Nachdem Martin die Schnauze voll hatte von North Far Queensland fuhren wir nicht mehr zum Cape Tribulation sondern steuerten die Atherton Tablelands an. Bei Mareeba besichtigten wir ersteinmal die Granite Gorge
und

legten dann eine Kaffepause bei Coffee Works ein, um

  • 21 verschieden Kaffeesorten
  • 4 unterschiedliche Schwarzteesorten
  • 13 Schokoladensorten
zu probieren. Nachdem wir den ganzen Nachmittag dort verbracht hatten, und ich mit einem wahren Kaffeerausch endete und nur noch kicherte, legten wir uns ersteinmal in den Bus, weil wir total fix und fertig waren. Als NICHTkaffeetrinker kann der einen schon einmal aus den Latschen kippen lassen. ;-)
Ich dachte an meine Mutter und Alan, wahrscheinlich eine der groessten Kaffeeliebhaber oder zumindest Konsumenten!

North Far Queensland

Cairns-Port Douglas-Mossman Gorge-Cairns
WOW! Es war die absolute Freiheit! Ich genoss es unheimlich endlich wieder hinterm Steuer zu sitzen. Wir sind eben doch Kinder der Strasse. Das einzige was die Freude ueber das wieder erlangte Freiheitsgefuehl durch unseren Bus daempfte, waren die Schmerzen, die Martin am ersten Tag bekam, als wir Cairns ENDLICH verliessen. Wir fuhren hoch in den Norden nach Port Douglas zum 4 Mile Beach. Als die Schmerzen unertraeglich wurden, suchten wir dort einen Arzt auf. Mit der Diagnose Dengue-Fieber befanden wir uns 1 h spaeter wieder in unserem Vehicle. Nachdem mir der Befund etwas schleierhaft war, fuhren wir anschliessend ins naechste "Bush"-Krankenhaus nach Mossman. Nachdem uns keiner sagen konnte, wann der Arzt wieder zurueck sein wuerde, und uns Schwestern beruhigten, dass es bestimmt das "North Far Queensland Fieber" waere, fuhren wir zum Mossman Nationalpark und schlugen unser Nachtquartier dort auf, da es nur 10 min vom Krankenhaus entfernt lag.
Nachts als die Schmerzen fuer Martin sich ins unermessliche gesteigert hatten, fuhr ich ihn gleich wieder zurueck nach Mossman. Nach einer 2. Fehldiagnose und mit 40 Grad Fieber wurde er entlassen. Er schwitzte die Nacht unheimlich, so dass ich fruehmorgens im Bus sass und ihm meinen trocknen Platz uebergab. Ich wartete bis es hell wurde in der Hoffnung, dass sich der Zustand endlich bessern wuerde. Das Fieber war nicht unter Kontrolle zu bekommen, somit fuhren wir ein 3. Mal ins Krankenhaus. Und dann endlich behielten sie ihn mit der Bestaetigung, dass ein 5 cm grosser Abszess all die Qualen verursachte. Am gleichen Abend fuhren sie ihn dann mit der Ambulanz nach Cairns zurueck. Ich klebte an den Lippen des Arztes, der angeordnet hatte, dass eine Einweisung nach Cairns unabdingbar waere, wie er die Worte formte:"Queensland Base Hospital is one of the busiest hospitals in the world!"

Als ich nach Cairns kam, lag Martin bereits schon auf der Emergency zusammengekauert unter Decken. Um 1:30 Uhr nachts kam eine Schwester und teilte uns mit, dass die Aerzte heute keine Zeit mehr haette und am naechsten Tag jemand kommen wuerde. Am naechsten Morgen als ich wieder in die Klinik kam, lag er bereits auf der Station. Und dann ging auf einmal alles ganz schnell. Wir wussen wir hatten keine Wahl, somit willigten wir ein in die Operation, die dann am gleichen Tag abends um 20 Uhr stattfandt. Ich war so erleichtert als dann 2 h spaeter der Pfleger mit Martin wieder angerollt kam! Puuh!

Nach dem Krankenhausaufenthalt blieben wir ersteinmal noch 2 Tage in einem Backpacker. Wobei Martin meinte, dass es vom Krankenhaus in den Knast ging. Aufgrundessen war ich froh, als er bereits nach 2 Tagen wieder im Bus schlafen wollte.

Cairns

Nicht umsonst haben wir uns fuer Queensland insbesondere Cairns als Start unserer Australienreise entschieden. Nachdem ich zu frieren beginne, wenn das Thermometer unter 30 Grad faellt, ist natuerlich Queensland mit seinen 300 Sonnentagen im Jahr kein Grund zur Sorge. George, ein Aussie, war so gastfreundlich uns fuer die ersten 10 Tage in Down Under aufzunehmen. Ich lernte ihn ueber den Hospitality Club kennen, und wir waren aufgrundessen fernab von all dem Toursimus, der in den letzten 6 Jahren auch in Cairns zugenommen hat. Selbst eine Lagune befindet sich jetzt im Zentrum der Stadt, damit man das ganze Jahr ueber sich abkuehlen kann, auch wenn Box Jellyfishes (Quallen, die anaphylaktische Schocks ausloesen und innerhalb weniger Minuten zum Tote fuehren koennen) zwischen Oktober und April das tropische Meer unsicher machen.Zum Baden blieb aber gar nicht viel Zeit, da unsere Mission lautete "einen Bus zu finden". Als wir nach 10 Tagen fuendig wurden, schlagten wir zu. Ein VW Bully sollte eigentlich unser Zuhause werden. Als wir am gleichen Abend beim Saubermachen entdeckten, dass sich schon jemand anderes den VW-Bus zum Zuhause gemacht hat, u. z. Schimmelpilze, gaben wir den VW am naechsten Morgen gleich wieder zurueck. Die Suche begann also wieder von vorne, nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir absolut keine Ansprueche mehr hatten. Egal, ob Jeep oder Kombi, wir nehmen was wir kriegen. Gluecklicherweise hat's dann 2 Tage spaeter doch noch mit einem Bus geklappt. Unser erster Ausflug ging nach Kuranda zu den Barron Falls.